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Cote d’Azur – traumhaft schön

Nachdem es hier in den letzten Tagen wieder viele Fotos aus dem Bereich der People-Fotografie zu sehen gab, wird es nun wieder Zeit sich der Reisefotografie zu widmen. Wer sich erinnern kann, hatten wir diesbzgl. schon einen Anfang gesetzt, als wir von unserer Städtereise nach Paris im vergangenen Juli berichteten.

Heute möchten wir Euch von unserer einwöchigen Reise nach Frankreich, genauer gesagt zur Côte d’Azur, im letzten Jahr berichten. Geflogen sind wir mit der Lufthansa von Düsseldorf aus nach Nizza. Die Flugzeit betrug gerade mal ca. 90 Minuten, und im Vergleich zu Fernreisezielen ist es schon echt cool, wenn ein Reiseziel dann dermaßen schnell und einfach bereist werden kann.
Am Flughafen in Nizza angekommen suchten wir zunächst im Terminal 1 die Mietwagenstation, bis wir dahinter kamen, dass es in Nizza zwei Terminals gab. Im Terminal 2 befand sich das Mietwagen-Zentrum, so dass wir zunächst den kostenlosen Flughafenshuttle von Terminal zu Terminal nutzten. Als wir dann unseren Wagen endlich hatten, es war hier ganz schön was los, fuhren wir mit unserem Wagen von Nizza weiter zum kleinen Örtchen Roquebrune bzw. Roquebrune-Cap-Martin. Ein touristisch eher ruhiger Ort, der jedoch nur wenige Kilometer vom Fürstentum Monaco entfernt lag. Unsere Unterkunft, das Feriendorf Azureva, lag hier bergaufwärts in 220 Meter Höhe, umgeben von einer Bergkulisse, die durch den Mont Angel dominiert wurde. Diese einfache, aber doch durch ihre Lage sehr idyllische Unterkunft, hatten wir über Travelbird inkl. HP zu einem tollen Preis gebucht, und kamen erfreulicherweise pünktlich zum Abendessen an. Im Anschluss besichtigten wir die Anlage und legten fest, wie es die nächsten Tage an der Cote d‘ Azur weiter gehen sollte.

So besuchten wir z. B. an einem Tag das Fürstentum Monaco, welches man am besten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln bereisen sollte. Monaco ist sehr eng besiedelt und zeichnet sich durch seine Baustellen aus, in der für neue Anwohner Wohnraum erschlossen wird, indem man in die Höhe baut. In Monaco kann man zum einen z. B. das Schloss der Grimaldis besichtigen, den Hafen mit seinen zahlreichen Luxus-Yachten, das Casino von Monte Carlo, wo man Bereiche der bekannten Grand Prix Strecke überquert, etc. Uns persönlich hat Monaco nicht so beeindruckt.

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In Nizza hingegen fanden wir es wunderschön. Es empfiehlt sich hier unbedingt Sightseeing mittels Hop-on Hop-off. So erfährt man auf sehr bequeme Art und Weise mehr zum geschichtlichen Hintergrund von Nizza und kann bei einem angenehmen Fahrtwind das Flair dieser unglaublich tollen Stadt am Meer regelrecht aufsaugen. Uns hatte die Hop-on Hop off Tour in Nizza jedenfalls sehr gut gefallen. Die zahlreichen Gassen der Altstadt von Nizza mit ihren unzähligen Cafes, Restaurants und Märkten, die wir später bei einem Spaziergang erkundeten, schienen hierbei endlos lang, und hatten einen ganz eigenen Charme. Wunderschön ist Nizza auch durch seine lange Strandpromenade, die im Westen am Flughafen beginnt, und bis zum alten Hafen fortreicht. Überall von der Stadt aus gelangt man also zum Meer, wenn man möchte, und als Tourist hat man hier einen guten Orientierungspunkt, wenn man sich doch mal in den unzähligen Gassen der Stadt verlaufen sollte. Nizza ist wirklich durch und durch sehenswert und es empfiehlt sich hier doch ein paar Tage zu bleiben.

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An einem weiteren Tag ging es für uns mit dem Auto nach Cannes. Cannes ist bekannt durch die internationalen Filmfestspiele und gilt als Treffpunkt der Schönen und Reichen. Die Strände von Cannes zeichneten sich durch einen schönen Standstrand aus, die hier in öffentliche und private Bereiche unterteilt waren. Anders als in Nizza, vermittelte uns Cannes eher den Eindruck einer Großstadt, und wirkte sehr modern.
Mautfrei fuhren wir dann entlang der Küste von Cannes aus nach Antibes, dann weiter zu Nizza, Monaco und zurück zu Roquebrune.

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Wer sich einmal in der Gemeinde Roquebrune-Cap-Martin verirren sollte, der sollte sich unbedingt das Dorf Roquebrune anschauen, welches sich hoch auf einen Berg gelegen befindet, und von einer mächtigen Burg überragt wird. Von unserer Unterkunft aus sind wir ca. eine Std. immer bergaufwärts mit kleinen Fotopausen gelaufen und waren oben angekommen, dann doch ziemlich aus der Puste. Hier hatten wir dann einen fantastischen Ausblick über das Cap bis nach Monaco und weiter. Hier stand auch auf ein sehr alter und großer Olivenbaum, der 1000 Jahre alt sein soll. Das kleine Dorf vermittelte uns den Eindruck eines Dorfes aus dem Mittelalter. Hier schien die Zeit einfach still zu stehen, und für uns entpuppte sich dieser Ausflug zu dieser kleinen Gemeinde hoch auf den Berg als ein echter Geheimtipp. Hier ist die Besichtigung der Burg möglich, und es gibt auch ein paar kleine Restaurants, in denen man essen kann, und ein Hotel direkt an der Aussichtsplattform.

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Es empfiehlt sich ebenso ein Ausflug nach Menton. Menton ist ebenso wenig touristisch, die Preise sind hier günstiger, und es gibt hier schöne Strandabschnitte. Menton selbst hat eine wunderschöne Altstadt und wenn man die Basilika St. Michel erreicht, führt eine enge Gasse weiter hoch zu einem sehr alten Friedhof, den man sich anschauen sollte. Die alten Grabmäler von Mentoren Familien der Oberklasse sind sehr alt und ausgefallen.
Hier hat man auch einen wunderschönen Blick über die Küste.

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Insgesamt hat uns die Cote d’Azur sehr beeindruckt. Ein wunderschönes Reiseziel, was so viel bietet. Viele Ausflugsmöglichkeiten, tolle Strände, ein azurblaues Meer, landschaftlich einfach göttlich, und wir haben auch viele nette und hilfsbereite Franzosen kennengelernt.

Wir kommen sicherlich wieder!

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