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1001 Nacht in Marrakesch

Im März ging es für uns nach Marrakesch und für zwei Nächte in die Sahara. Schon der Name der Stadt Marrakesch klingt nach Orient, geheimnisvoll und abenteuerlich. Marrakesch, die auch die rote Stadt genannt wird, liegt im Süden von Marokko. Als wir unserer Familie und Freunden von unseren Reiseplänen berichteten, waren die Meinungen eher gespalten. Der eine Teil äußerte Begeisterungsrufe in der Form, da möchte ich auch unbedingt mal hin, und der andere Teil war eher in Sorge um uns. Marrakesch oder generell Marokko sei kein sicheres Reiseziel hieß es u.a. Im ersten Moment verunsicherten uns die Meinungen der Skeptiker schon ein wenig, obwohl es keine aktuellen Reisewarnungen gab. Dies bestätitge uns auf Nachfrage auch Travelbird, über die wir dieses verlockende Komplettpaket zu einem sehr guten Preis und mit vielen Highlights gebucht hatten.

So steuerten wir also zum zweiten Mal mit der Fluglinie Ryanair vom Flughafen Weeze aus ein Reiseziel an, und bei einem rd. 4stündigen Flug fühlten wir uns erneut bei dieser Fluggesellschaft gut aufgehoben und es gab keinerlei Beanstandungen. Am internationalen Flughafen in Marrakesch angekommen, der sich in der Nähe des Stadtzentrums befand, mussten wir leider fast eine Stunde auf unseren Transfer zu unserem Riad Hotel warten. Das war uns bis dato noch nie passiert, und wir rechneten auch irgendwann nicht mehr damit, dass wir noch abgeholt werden. Sicherlich hätten wir uns selbständig ein Taxi nehmen können, aber dazu hätten wir zunächst wissen müssen, in welchem Riad der Stadt Marrakesch wir untergebracht werden, und das sollten wir erst vor Ort erfahren. Mitten in unserer Verzweiflung entdeckten wir auf einmal unseren Fahrer, der völlig verspätet und ohne ein Wort der Entschuldigung das Terminal betrat. Mit vier weiteren männlichen Personen, die wir als Einheimische zuordneten, ging es für uns dann weiter zu einem Kleinbus, indem sich einer dieser Männer mit dem Fahrer und dessen Beifahrer weiter auf arabisch unterhielt. Die ersten zwei Stunden für uns in Marrakesch waren in der Tat sehr abenteuerlich, denn im Grunde genommen saßen Poli und ich mit sechs unbekannten Männern in einem Kleinbus auf der Fahrt ins Ungewisse. Entsprechend erleichtert müssen wir gewirkt haben als uns Abi, der direkt neben uns saß, und der sich uns später noch vorstellte, auf deutsch ansprach. Abi fragte uns, ob wir unsere Reise nach Marrakesch auch über Travelbird gebucht hätten, und es war schon ein witziger Zufall, als sich dann herausstelle, dass Abi und seine drei Freunde (alle Familienväter) aus dem uns nahen Lüdenscheid kamen. Abi sei in Marokko geboren, und Duksi und Georgios seien Griechen und Ogün gebürtiger Türke. Die Vier verbrächten in dieser Konstellation ihren ersten Urlaub ohne Familie und seien schon ganz gespannt auf die Reise. Abi, der sich während unseres Marrakesch-Aufenthaltes noch als der perfekte Dolmetscher herausstellen sollte, erzählte uns dann auch in welchem Riad wir alle untergebracht seien. Bei einem Riad handelt es sich um ein traditionelles marokkanisches Haus – daher sagt man auch, wer in einem Riad übernachtet, der erlebe das echte Marokko.

Im Riad Fatouma wurden wir bei einer Tasse marokkanischen Minztee herzlich begrüßt, und anhand einer Karte erklärte man uns die Lage und die Sehenswürdigkeiten der Stadt. Abi fragte uns direkt, was wir noch planen. Er würde total verstehen, dass wir als Paar vielleicht unsere Ruhe haben möchten, aber wenn wir auch noch zum Platz Djemaa el Fna (Platz der Geköpften) möchten, könnten wir auch gerne alle zusammen hin. Das war eigentlich der Auftakt einer beginnenden Freundschaft, denn in den nächsten Stunden stellte sich sehr schnell heraus, dass die Chemie unter uns allen passte, und es fühlte sich beinahe so an, als hätten wir bereits in Deutschland diesen Urlaub zu sechst geplant, denn diesen Urlaub in Marrakesch sollten wir von Anfang bis zum Ende zusammen verbringen.
Eine Frau und 5 Männer aus Deutschland – sehr abenteuerlich ;-).
Von unserem Riad aus, welches im Kasba-Viertel lag, lief man gut zu Fuß ca. 15 Minuten zum Platz Djemaa el Fna, aber wenn man zum ersten Mal durch die Straßen der Medina als Europäer läuft, die auch zum Weltkulturerbe ernannt wurde, laufen alle Sinne zick-zack. Es gibt so viel zu sehen und man kann die ersten Eindrücke schlecht in Worte fassen – man ist fasziniert und manchmal auch geschockt, wenn man es so bezeichnen mag. Eine ganz andere Kultur, fremd, laut, teilweise erstickend (wenn man sich auf einmal in den Menschenmassen wiederfindet), geheimnisvoll und berauschend. Je mehr wir uns dem Platz Djemaa el Fna näherten, umso voller wurden die Straßen, die sich immer mehr zu einem regelrechten Jahrmarkt verwandelten. Neben bettelnden Kindern, die versuchten auf diese Art und Weise Geld zu verdienen, wurden auch einfache Dinge wie Taschentücher etc. verkauft. Man hatte die Möglichkeit sich mitten auf der Straße wiegen zu lassen und das ganze wurde zelebriert mit ein paar Fitness-Zeitschriften, die um die Waage gelegt wurden. Ein „mobiler Zahnarzt“ bleichte mitten in den Menschenmassen die Zähne seines Gegenübers ohne ein Werkzeug, sondern rieb mit seinen Fingern über dessen Zähne. Fast im Minutentakt wurden uns irgendwelche gefälschten Rolex-Uhren oder irgendwelche Smartphones zum Kauf angeboten, und als wir den Platz Djemaa el Fna erreichten, hörte man überall sehr laute orientalische Musik und das bunte Treiben nahm hier seinen Höhepunkt. Auf dem Platz fanden wir Schlangenbeschwörer und Affenbändiger vor, mit denen man sich hätte fotografieren lassen können (natürlich gegen Geld) , Frauen, die einem Henna auftragen wollten, Geschichtenerzähler uvm. Auf dem Platz selbst gab es auch einige Garküchen, wo man sehr günstig essen konnte, und es gab viele Stände an denen man u. a. frischgepressten O-Saft für nur 4 Dirham kaufen konnte (keine 50 Cent). Man durfte sich allerdings über den Hygienestandard keine Gedanken machen, und in dieser Hinsicht nicht empfindlich sein. Für Reisen in dieses Land ist es ratsam immer ein kleines Fläschchen mit Desinfektionslösung bei sich zu tragen. Vom Platz der Geköpften gelangte man unmittelbar in die Souks, die wir mehrmals aufsuchten. Die Souks bestanden aus zahlreichen schier endlos langen Gassen, indem man alles Mögliche an Souvenirs kaufen konnte. Angefangen von Gewürzen, bunten Tüchern, Lederwaren bis hin zu hübschen Lampen etc. Die Souks ähnelten einem Labyrinth, in dem man nicht umhin konnte, als sich irgendwann zu verlaufen. Irgendwann beginnen die Verkaufsstände und dessen Verkäufer sich zu gleichen und man selbst (ich musste die Erfahrung machen, Männer können weitaus schlimmer sein) ist regelrecht in Shopping-Laune. Handeln und Feilschen ist in den Souks ein unbedingtes Muss, man kann so locker bis zu 50 % einsparen.
Für den zweiten Tag unseres Marrakesch-Aufenthaltes hatten wir aus Deutschland aus einen einheimischen und deutschsprechenden Reiseleiter, Namens Dr. Hakim gebucht, der auf seiner Website einige interessante Touren anbot. Uns war es wichtig viel über Marrakesch zu erfahren und so erging es auch unseren neuen Freunden, als wir von unseren Plänen für den nächsten Tag erzählten. Ohne lang zu überlegen ließ sich Abi von uns die Telefonnummer von Dr. Hakim geben und telefonierte mit ihm gegen 22:30 Uhr, um zu fragen, ob es ein Problem sei, wenn sich vier weitere Personen der Tour „off the Road“ anschließen würden. Völlig verrückt – hier in Deutschland würde man bestimmt nicht auf die Idee kommen zu dieser Uhrzeit irgendeinen Reiseleiter anzurufen, außer im höchsten Notfall. In Marrakesch schien das aber ganz normal zu sein, denn selbst die Frisöre hatten noch bis nach Mitternacht geöffnet und es wurden hier auch tatsächlich Haare geschnitten. Durch Dr. Hakim konnten wir am zweiten Tag viel über die Kultur und die Menschen des Landes erfahren und insbesondere über Marrakesch. An dieser Stelle ein ganz liebes Dankeschön und Sie kann man an dieser Stelle nur weiter empfehlen.

In Marrakesch lernten wir u. a. das jüdische Viertel, das Kasba-Viertel, die Koutoubia Moschee, den Bahia Palast, die Koranschule Ben Youssef, den Handwerker Markt, und per Kutschfahrt den modernen Stadtteil Gueliz nebst Besuch der Gärten von Yves Saint Laurent den Jardin Majorelle kennen.

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Am vierten Tag sollte es für uns, nur mit dem nötigsten an Gepäck, bereits um 08:00 Uhr in der Früh auf Exkursion für zwei Tage mit einem Reisebus gehen. Nachdem wir noch weitere Reisende mit aufnahmen, verließen wir die Stadt Marrakesch über das höchste Gebirge in Nordafrika, das Atlasgebirge. Auch, wenn diese 2-Tages-Exkursion sehr anstrengend werden sollte für uns, so möchten wir sie an dieser Stelle nicht missen. Erst als wir Marrakesch den Rücken zuwandten, lernten wir die wahre Schönheit von Marokko kennen. Das Land ist unglaublich abwechslungsreich. Allein das riesige, beinahe nicht enden wollende Atlasgebirge, auf dessen Höhen auch Schnee liegt, dann das Meer (z. B. bei der Stadt Essaouira), himmlische Weiten grüner und blühender Landschaften und dann wieder als Kontrast die Wüste. Nach ein paar kleinen Stopps durch das Atlasgebirge ging es für uns am ersten Tag zu der Filmstadt Ksar of Ait-Ben-Haddou, die wir zur Mittagszeiten erreichten. Die Lehmbausiedlung zählt ebenfalls zum Weltkulturerbe und hier wurden u. a. Teile der Kultserie Game of Thrones gedreht, sowie Prince of Persia, Indiana Jones, Gladiator und Cleopatra, uvm. Dass diese außergewöhnliche Kulisse der Stadt Ksar of Ait-Ben-Haddou den Filmemachern nicht unentdeckt blieb ist nicht wirklich verwunderlich. Wir waren jedenfalls total beeindruckt, denn bis dato hatten wir so eine Stadt noch nie gesehen. Hier aßen wir auch zu Mittag, bevor wir mit dem Bus weitere 4 1/2 Stunden quer durchs Land fuhren, um zu unserem Hotel Le Vieux Chateau zu kommen, bei dem uns ein gemeinschaftliches Abendessen erwarten sollte und das ersehnte Bett. Bevor es so weit war legten wir noch kurz vor Sonnenuntergang an einer beeindruckenden Bergkulisse einen Fotostopp ein. Hier herrschte ein wenig Grand Canyon Atmosphäre, vor allen Dingen als die untergehende Sonne die Berge rötlich erschienen ließ. Unser Zimmer im Hotel Le Vieux Chateau war eher spärlich und mehr als einfach eingerichtet. Da es um diese Jahreszeit am Abend und in der Nacht sehr kalt werden kann, und das Hotel über keine Heizungen verfügte, froren wir schon alle ein wenig, und legten uns frühzeitig zu Bett, um für den nächsten Tag wieder fit zu sein. Hier ging es wieder recht früh mit unserem Reisebus weiter und es folgten weitere Stopps. Gegen 11:00 Uhr besuchten wir hier z. B. ein weiteres Dorf, welches auf dem Weg zur Wüste lag. Hier zeigte man uns das Teppich-Handwerk und das Leben in diesem Dorf, wie z. B. die Landwirtschaft. Ganz in der Nähe gab es zudem die wunderschöne Todra Schlucht in Tinghir zu besichtigen. Unser Mittagessen nahmen wir dann kurzentschlossen bei Abi’s Oma ein, als Abi die Gegend wiedererkannte. Der Busfahrer musste hierzu nur einen kleinen Umweg fahren, und ließ uns in dem Dorf Ferkla raus. Die Oma war natürlich sehr überrascht :-). Bei Abi’s Oma saßen wir dann ganz traditionell in einer Art Gemeinschaftsraum zusammen, der aus zahlreichen Kissen und Teppichen bestand, auf denen man es sich auf den Boden sitzend gemütlich machen konnte. Nach diesem gastfreundlichen und liebevollen Empfang ging es für uns weiter zu Fuß durch das Dorf, um in das nächste Dorf zu gelangen. Hier befand sich das Restaurant, indem die restliche Reisegruppe zu Mittag aß. Als wir so durch das kleine Dorf liefen, kam uns ein kleiner Roller mit einem Sky Go Transporter entgegen und Abi erkannte seinen Cousin. Daraufhin winkten wir alle dem Fahrer zu und dieser winkte freundlich zurück und blieb dann abrupt und völlig erstaunt stehen. Erst dann hatte er begriffen, dass ihm hier nicht nur Touristen zuwinkten, sondern auch sein Cousin. Abi’s Cousin war so freundlich und lud uns kurzerhand in seinen Sky Go Transporter ein, mit dem er uns dann zum Restaurant ins nächste Dorf fuhr.

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Die Wüste, Region Et Taous, erreichten wir kurz nach 17:00 Uhr und hier packten wir unsere Taschen so, dass wir erneut nur das Nötigste bei uns trugen, denn schließlich ging es jetzt auf ein Kamel, und unsere Reisegruppe von vielleicht 10 Mann zu Anfang hatte sich inzwischen verdreifacht. Während unseres Aufenthaltes in der Wüste lernten wir so u. a. Leute aus Australien, Kanada, USA, Indonesien, China, den Niederlanden und auch Deutschland kennen, mit denen wir auf einem Kamel sitzend zu unserem Nachtlager ritten. Die ersten, vielleicht 15 Minuten war es ein wirklich tolles Gefühl auf einem Kamel zu reiten, aber nachdem wir über eine Stunde auf diesem Wüstenschiff auf nicht wirklich gut gepolsterten Satteln saßen, und das Kamel sich in den Dünen auf- und abwärts bewegte, und man sich dadurch fest in den Satteln halten musste, taten jedem von uns seine vier Buchstaben gewaltig weh. In der Wüste selbst gab es ein gemeinsames Abendessen – es gab Tajine. Dabei handelt es sich um ein typisch marokkanisches Gericht, in dem die Speisen bei dieser Zubereitungsart lange geschmort werden, und danach gab es Trommellaute und Musik sowie gemeinsames Tanzen um das Lagerfeuer. Am nächsten Morgen wurden wir um 05:00 Uhr in der Früh geweckt, um wieder auf Kamelen reitend, unser Nachtlager zu verlassen. Auf den Rücken dieser Wüstenschiffe erlebten wir den Sonnenaufgang und freuten und im Anschluss über wieder vorhandene Toiletten und fließend Wasser, um uns für das Frühstück und die anschließende Rückfahrt wieder fit zu machen.

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Nach weiteren, aber nicht weiter erwähnenswerten Stopps, an diesem Tag erreichten wir gegen 22:00 Uhr dann endlich unser Riad Las Palmeras am Stadtrand von Marrakesch gelegen. Dieses Riad war die ersehnte Oase nach dieser schönen, aber auch anstrengenden Exkursion. Wir haben die gefahrenen Kilometer nicht genau nachgehalten, denken aber, dass wir mindestens 900 KM gefahren sind.

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Die letzten zwei Tagen haben wir uns daher in diesem wunderschönen Riad so wohl gefühlt, und konnten am Pool einfach nur entspannen. Wir sind dann noch einmal nach Marrakesch rein, um am letzten Tag unserer Reise durch die Souks zu wandern. Normalerweise hatten wir von unserem Riad Transfer inklusive, aber nur zu bestimmten Uhrzeiten. Ganz abenteuerlich entschlossen wir uns daher dann mit dem Bus in die Medina zu fahren und das taten wir dann als einzige Touristen und bezahlten weniger als 1 Euro zu Zweit. Wir hatten Glück, dass wir im richtigen Bus saßen, denn der Busfahrer hatte kein Wort englisch gesprochen und ansonsten wurden wir von allen anderen nur mit großen und beinahe ungläubigen Augen angeschaut. Das war schon etwas unangenehm, aber auch wieder auf gewisse Art amüsant. Wahrscheinlich fahren Touristen dann doch eher selten mit einem ganz normalen Bus, so wie wir es taten.

Wir könnten hier jetzt noch viel mehr erzählen, denn wir erlebten so viel mehr, aber an dieser Stelle heißt es die Stadt Marrakesch, die Menschen und das Land Marokko selbst entdecken und sich faszinieren zu lassen. Bei der ein oder anderen Frage können wir zukünftigen Reisenden vielleicht behilflich sein und freuen uns über Deine Mail :-)

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2 Responses

  1. Ich bin ja hier eine stille Leserin und melde mich nur selten zu Wort , aber heute dieser Artikel hat mich doch bewegt. Bilder und Text machen einen neugierig auf Marrakesch :) Danke dafür, dass du die richtigen Worte findest & diese mit uns teilst…

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