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Städtereise Budapest

Heute schicken wir unseren Urlaubsblog auf Reise, indem wir von unserer Sightseeing Tour nach Budapest berichten, und unseren Blog in dieser Hinsicht mit Reisefotos füttern. Das wir darin mittlerweile Übung haben, konnten wir bereits durch unsere Artikel zu Paris, Rom und kürzlich auch zu Marrakesch beweisen. Keine 14 Tage nach Marrakesch ging es für uns weiter in die ungarische Hauptstadt Budapest. Geflogen sind wir mit der osteuropäischen Fluggesellschaft Wizz Air von Dortmund aus. Da es sich hierbei um unseren ersten Flug mit Wizz Air handelte, und wir lediglich mit Handgepäck reisen wollten, machten wir uns bereits im Vorfeld mit den Gepäckvorschriften dieser Fluglinie vertraut. Das war auch ratsam, denn Wizz Air berechnete Gebühren jeweils für den Hin- und Rückflug mit Anreise eines regulären Handgepäcks mit den Standardmaßen. Misste das Handgepäck bei Wizz Air jedoch weniger als 42 x 32 x 25 cm und ließ sich problemlos unter dem Vordersitz verstauen, so ist dieses Gepäckmaß gratis. Da wir öfters unterwegs sind, und nicht auszuschließen war, dass wir in der Zukunft noch einmal mit Wizz Air fliegen werden, entschieden wir uns also vor unserem Flug nach Budapest uns zwei kleinere Taschen zu kaufen. Was für uns auch völlig fremd war, war die Vergabe der Sitzplätze ohne Reservierung, denn diese suchte man sich auf eigene Faust quasi erst im Flieger aus. Das eigentlich hier erwartete Chaos blieb aber aus und unser relativ kurzer Flug verlief auch ansonsten problemlos. Am stadtnahen Flughafen in Budapest angekommen, ging es für uns mit dem bei der Flugbuchung bereits gebuchten Wizz Air Transfer weiter in die Budapester Innenstadt. Bei einem kleinen Spaziergang zu unserem Hotel nahmen wir erste Eindrücke wahr und wurden dann im Inn Side Hotel Kalvin House herzlich begrüsst. Dieses Hotel hatten wir aufgrund seiner sehr guten Bewertungen und perfekten Lage im Herzen der Stadt Budapest ausgewählt. Ferner lag es keine 5 Minuten zu Fuß von der Budapester Markthalle entfernt und nur wenige Meter weiter befand sich die Donau, die entlang ihrer Wege zu einem langen Spaziergang durch die Stadt einlud. Das Inn Side Hotel Kalvin House hatte uns zudem optisch vom Ambiente her gut gefallen. Ein altes Gebäude mit Charme aus dem 19. Jahrhundert und wunderschönen geräumigen Zimmern mit Jugendstilelementen. Zu einem super Preis- Leistungsverhältnis inklusive Frühstück konnten wir über Expedia noch die Option “jetzt buchen und später zahlen” wählen. Eine, wie wir finden, tolle Möglichkeit um seine Urlaubskasse im Vorfeld zu schonen, und erst dann auszubeuten, wenn man seine Reise antritt.

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Am frühen Nachmittag im Hotel angekommen wechselten wir zunächst ein paar Euro in Forint um, und besuchten dann die Markthalle mit ihren insgesamt ca. 180 Marktständen auf 3 Etagen. Hier gab es eine große Auswahl von frischem Gemüse, Obst, Fleisch- und Wurstsorten sowie dem Verkauf von landestypischen Souvenirs, wie z. B. handgestickte Tischdecken und Puppen. Hier darf es beinahe schon kitschig sein. Ferner befanden sich auf der oberen Ebene auch kleine Essensstände, an denen regionale Spezialitäten angeboten wurden, und es gerade zur Mittagszeit richtig voll werden kann. Wir selbst aßen am ersten Tag in einem kleinen Restaurant in einer Einkaufspassage zu Mittag, um hierbei in aller Gemütlichkeit das Flair der Stadt einzuatmen. An einem der darauffolgenden Tagen aßen wir aber auch mal zu Mittag in der Markthalle, ganz typisch und irgendwie etwas was man tun sollte, wenn man schon mal hier war. Wir schlenderten entlang der Donau, gingen über die Freiheitsbrücke, und ließen auf beinahe nicht endlos endenden Wegen die Stadt Budapest auf uns wirken. Auf der einen Seite hatten wir bisher in keiner Stadt so viele Fastfood-Filialen von Burger King und Mc Donals gesehen wie hier, und auf der anderen Seite fühlte man sich beim Besuch der Fischerbastei und beim Ausblick vom Burgberg auf die Pester Seite der Stadt Budapest mit Blick auf das Parlamentsgebäude völlig in die Zeit zurückversetzt. Keine Fastfood-Ketten, sondern wunderschöne architektonische und geschichtsträchtige Bauten, die wir am zweiten und dritten Tag per Hop on Hop off besuchten. Von der romantischen Fischerbastei waren es nur ein paar Minuten bis zur wunderschönen Matthiaskirche, in der damals Kaiser Franz Josef und seine Sissi zu König und Königin von Ungarn gekrönt wurden. Der Besuch in das Innere der Matthiaskirche ist jedoch kostenpflichtig. Wir fuhren entlang der Kettenbrücke, besuchten Orte wie den Heldenplatz, der uns sehr beeindruckte, und sahen im Grunde genommen durch unsere Hop on Hop off Fahrt alle wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Eine Schifffahrt über die Donau war auch noch drin, obwohl es an diesem Tag mit gerade mal 15 Grad kurz vor Sonnenuntergang und einem relativ starken Wind (wir saßen auch auf dem Oberdeck) schon ziemlich eisig war. Hier war der Besuch der Margareteninsel möglich, die sich zwischen den beiden Stadthälften Buda und Pest befand. Mit ihren ausgedehnten Parkanlagen gilt die Margariteninsel als Erholungszentrum der Stadt.

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Wir haben unseren Aufenthalt in Budapest sehr genossen, auch wenn das Wetter für eine Städtereise hätte etwas wärmer sein können, aber dafür schmeckte der heiße Kaffee umso besser mit einem Stück Kürtőskalács in der Hand (ungarischer Baumkuchen), den man fast an jeder Ecke der Stadt kaufen konnte. Eine Städtereise nach Budapest ist verglichen mit anderen Großstädten, wie z. B. Paris oder Rom recht günstig. Die ungarische Küche ist insgesamt sehr deftig und fettreich, aber die ungarischen Würste sollte man schon mal probieren, wir aßen sie immer zum Frühstück und bewegten uns im Anschluss gerne mal mehr zu Fuß :-). Ein Städtetrip nach Budapest lohnt sich auf alle Fälle, und es reicht im Prinzip ein Wochenende um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt kennenzulernen. Es sei denn, man möchte ein wenig Spa in der Stadt genießen, denn Budapest verfügt über zahlreiche Thermalquellen und zählt zur größten Kurstadt Europas.

Wir hoffen Euch hat unser kleiner Artikel zur Stadt Budapest gefallen und unsere Fotos aus der Stadt erleichtern Euch vielleicht die Entscheidung, ob Ihr demnächst auch mal für eine Städtereise in das schöne Budapest reisen möchtet.

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